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Die E-Bilanz kommt – Worauf Unternehmen sich einstellen müssen (2)

Laut dem Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens (Steuerbürokratieabbaugesetz/SteuBAG) von 2008 gelten zwei Termine: E-Bilanzen können schon seit den Wirtschaftsjahren übermittelt werden, die nach dem 31. Dezember 2011 begonnen haben. Sie müssen übermittelt werden für alle Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2012 beginnen.

In der Praxis heißt das: Zusammen mit der elektronischen Steuererklärung müssen Unternehmen also frühestens 2014 eine E-Bilanz abgeben.


Was Sie an das Finanzamt übermitteln müssen
Unternehmen müssen den gesamten Inhalt ihrer Bilanz elektronisch übermitteln. Dazu zählt auch - soweit vorhanden - die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Alternativ kann entweder der Inhalt der Handelsbilanz zusammen mit einer steuerlichen Überleitungsrechnung oder eine gesonderte Steuerbilanz eingereicht werden.

Die elektronische Übermittlung hat allerdings auch Grenzen: Wenn ein Anhang, Lage- oder Prüfbericht vorliegt, kann dieser auch weiterhin in Papierform eingereicht werden. Allerdings dürfen Sie ihn ebenso digitalisieren und in den E-Bilanz-Datensatz einpflegen.

Die Fristen der E-Bilanz sind analog zu denen für die Steuererklärung.

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